Patientenfürsprache ist in vielen Kliniken längst etabliert. In der Luftrettung ist sie dagegen noch ein neues, aber zunehmend wichtiges Aufgabenfeld. Carsten Dummann, Patientenfürsprecher der DRF-Luftrettung und seit dem vergangenen Jahr auch Mitglied im BPiK, beschreibt in seinem Fachbeitrag (s.u., PDF zum Download) eindrucksvoll, wie eine unabhängige Anlaufstelle auch im präklinischen Bereich Orientierung schaffen, Anliegen bündeln und zur Qualitätsentwicklung beitragen kann.
Der Beitrag zeigt praxisnah, wie Patientenfürsprache nach hochdynamischen Rettungseinsätzen wirkt: bei Rückfragen zu Einsatzabläufen, Dokumentation, Kommunikation, Transportentscheidungen oder belastenden Erfahrungen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen. Besonders wertvoll ist der Text, weil er nicht nur ein Konzept beschreibt, sondern erste Erfahrungen, Kennzahlen, Lerneffekte und Perspektiven aus der praktischen Umsetzung bei der DRF-Luftrettung zusammenführt. Die DRF-Luftrettung hat die Funktion eines unabhängigen Patientenfürsprechers im November 2024 proaktiv eingeführt; bis Ende 2025 gingen bereits 103 Anfragen ein, obwohl das Angebot bis dahin nicht gezielt beworben wurde.
Damit liefert der Artikel wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Patientenfürsprache über den klassischen Krankenhauskontext hinaus. Er macht deutlich: Patientenfürsprache ist mehr als Beschwerdebearbeitung. Sie ist ein Resonanzraum für Orientierung, Wertschätzung, Transparenz und strukturiertes Lernen.
Alle Details zum Konzept, zur bisherigen Bilanz und zu den Perspektiven der Patientenfürsprache in der Luftrettung finden interessierte Leserinnen und Leser hier im vollständigen PDF-Beitrag (Quelle: Rettungsdienst, 5/2026, 49. Jahrgang, S. 432–436. Beitrag von Carsten Dummann: „Patientenfürsprache in der Luftrettung: Konzept, Wirkung und Perspektiven“).
Wir danken dem Magazin Rettungsdienst für die freundliche Bereitstellung des Beitrags.