Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher sind unabhängige Mittlerinnen und Mittler zwischen Patientinnen, Patienten und der Klinik. Dass dieses Amt auch auf höchster staatlicher Ebene als bürgerschaftliches Engagement gewürdigt wird, zeigt eine Einladung an Heinz Wamser, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes Patientenfrsprecher in Krankenhäusern e. V. (BPiK).
Heinz Wamser, Patientenfrsprecher am kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München, war am 4. September 2026 Gast beim Bürgerfest des Bundespräsidenten. Das jährlich stattfindende Fest wurde in diesem Jahr in der Villa Hammerschmidt in Bonn ausgerichtet. Begleitet wurde er von seiner Kollegin Dr. h. c. Ramona Schumacher, ebenfalls Patientenfürsprecherin am kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München.
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier lud rund 2.500 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland ein – stellvertretend für die vielen Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. In seiner Ansprache dankte er den Gästen: „Sie stärken unser Miteinander, bauen Brücken und festigen die Demokratie.“
Patientenfürsprache schafft Vertrauen im Klinikalltag: Sie hört zu, klärt Missverstndnisse und vermittelt – unabhängig und weisungsfrei, als Partnerin von Patientinnen und Patienten und der Kliniken. Der BPiK bündelt diese Arbeit bundesweit durch Qualifizierung, Vernetzung und politische Interessenvertretung. Ziel ist eine flächendeckende, qualifizierte Patientenfürsprache.
Heinz Wamser steht dafür in doppelter Funktion: als Patientenfürsprecher vor Ort und als 2. Vorsitzender des BPiK. Die Einladung zum Bürgerfest macht sichtbar, welchen Stellenwert dieses Amt verdient. Heinz Wamser: „Ehrlich gesagt, es war überragend, einmalig und eine besondere Ehre.”
Ramona Schumacher und Heinz Wamser vor der Villa Hammerschmidt
Ramona Schumacher und Heinz Wamser vor der Villa Hammerschmidt
Beim Bürgerfest des Bundespräsidenten
links: Heinz Wamser, Ramona Schumacher und Benedikt Paul