In den Kran­ken­häu­sern der gesam­ten Bun­des­re­pu­blik neh­men Pati­en­ten­für­spre­che­rin­nen und Pati­en­ten­für­spre­cher eine Schlüs­sel­rol­le ein, um die Stim­me der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zu stär­ken und deren Rech­te zu wah­ren. Als bun­des­weit agie­ren­der Ver­band blickt der BPiK heu­te bei­spiel­haft auf die enga­gier­te Arbeit in Nord­rhein-West­fa­len (NRW), die ein­drucks­voll zeigt, wie loka­le Initia­ti­ven die Ver­sor­gungs­qua­li­tät vor Ort nach­hal­tig prä­gen.

Eine bun­des­wei­te Mis­si­on für Mensch­lich­keit und Sicher­heit

Über alle Bun­des­län­der hin­weg set­zen sich enga­gier­te Ehren­amt­li­che dafür ein, dass die Bedürf­nis­se und Anlie­gen der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten im Kli­nik­all­tag Gehör fin­den. Die­se Arbeit ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Pati­en­ten­ori­en­tie­rung in deut­schen Kran­ken­häu­sern. Pati­en­ten­für­spre­cher fun­gie­ren als unab­hän­gi­ge Ver­mitt­ler und Ver­trau­ens­per­so­nen, die Brü­cken zwi­schen Betrof­fe­nen, Ange­hö­ri­gen und dem Kli­nik­team schla­gen. Durch ihre Lot­sen­funk­ti­on und Dees­ka­la­ti­ons­ar­beit hel­fen sie, Kon­flik­te schnell und unbü­ro­kra­tisch zu lösen.

Ralf Koe­nig, Pati­en­ten­für­spre­cher an der Reha­No­va sowie inner­halb des Köl­ner Arbeits­krei­ses

Best Prac­ti­ce aus NRW: Loka­les Enga­ge­ment als Motor

Ein gelun­ge­nes Bei­spiel für die­se part­ner­schaft­li­che Arbeit fin­det sich in Nord­rhein-West­fa­len. Hier flie­ßen die Anlie­gen der Pati­en­ten aktiv in die Gestal­tung der Pati­en­ten­ver­sor­gung ein. Ein star­kes Netz wie der Arbeits­kreis Köl­ner Pati­en­ten­für­spre­cher zeigt, wie wich­tig der regio­na­le Erfah­rungs­aus­tausch ist, um die Qua­li­tät der Für­spra­che kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ein wert­vol­ler Impuls­ge­ber für die­se Arbeit ist Ralf Koe­nig, der als Pati­en­ten­für­spre­cher an der Reha­No­va sowie inner­halb des Köl­ner Arbeits­krei­ses maß­geb­lich dazu bei­trägt, die Pati­en­ten­für­spra­che als unver­zicht­ba­res Bin­de­glied im Kli­nik­all­tag zu fes­ti­gen. Sol­che loka­len „Leucht­tür­me“ illus­trie­ren den Mehr­wert, den eine gut ver­netz­te Pati­en­ten­für­spra­che für die Pati­en­ten­zu­frie­den­heit und die Gene­sung bie­tet.

Unab­hän­gig­keit sichert die Ver­mitt­lungs­fä­hig­keit

Die Basis für die­sen Erfolg – in NRW wie in allen ande­ren Bun­des­län­dern – ist die strik­te Unab­hän­gig­keit. Pati­en­ten­für­spre­cher sind nicht wei­sungs­ge­bun­den und unter­lie­gen der stren­gen Schwei­ge­pflicht. Die­se neu­tra­le Posi­ti­on ist das Fun­da­ment für das Ver­trau­en der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten.

Mess­ba­rer Mehr­wert für die Kli­nik­ko­ope­ra­ti­on

Die Tätig­keit bie­tet den Kli­ni­ken bun­des­weit die Funk­ti­on einer „Unter­neh­mens­be­ra­tung light“. Pati­en­ten­für­spre­cher agie­ren als Früh­warn­sys­tem für struk­tu­rel­le Schwä­chen und unter­stüt­zen das inter­ne Qua­li­täts­ma­nage­ment. Die­ser part­ner­schaft­li­che Dia­log macht Kran­ken­häu­ser mensch­li­cher, siche­rer und lern­fä­hi­ger.

Unser Ziel: Gemein­sa­me Stan­dards für ganz Deutsch­land

Der BPiK setzt sich kon­se­quent dafür ein, dass jeder Pati­ent in Deutsch­land Zugang zu qua­li­fi­zier­ter, unab­hän­gi­ger Pati­en­ten­für­spra­che hat. Das inspi­rie­ren­de Bei­spiel aus NRW unter­streicht die Not­wen­dig­keit, bun­des­weit ein­heit­li­che Rege­lun­gen für die Beru­fung, Qua­li­fi­zie­rung und eine ange­mes­se­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung zu schaf­fen. Wir laden alle Akteu­re ein, die­sen Weg der Pro­fes­sio­na­li­sie­rung gemein­sam mit uns zu gehen, um die Pati­en­ten­ver­sor­gung in jedem Bun­des­land ste­tig zu ver­bes­sern.

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