Pro­fes­sio­nel­le Pati­en­ten­für­spra­che braucht Erfah­rung, Hal­tung und fun­dier­tes Fach­wis­sen. Pati­en­ten­für­spre­chen­de über­neh­men im Kran­ken­haus eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be: Sie hören zu, ver­mit­teln, klä­ren Anlie­gen, stär­ken die Stim­me von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten und tra­gen dazu bei, dass Rück­mel­dun­gen aus dem Kli­nik­all­tag wirk­sam auf­ge­nom­men wer­den.

Genau dafür haben der Bun­des­ver­band Pati­en­ten­für­spre­cher in Kran­ken­häu­sern e.V. (BPiK) und das Deut­sche Kran­ken­haus­in­sti­tut (DKI) ihr gemein­sa­mes Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm ent­wi­ckelt. Es bie­tet Pati­en­ten­für­spre­chen­den ein struk­tu­rier­tes, pra­xis­na­hes Ange­bot, um ihre Rol­le im Kran­ken­haus sicher, unab­hän­gig und gut ver­netzt aus­zu­fül­len.

Eine wich­ti­ge Neue­rung stärkt nun zusätz­lich den Wert die­ser Qua­li­fi­zie­rung: Das BPiK-Zer­ti­fi­kat für Pati­en­ten­für­spre­chen­de ist ab sofort ent­fris­tet. Wer das Zer­ti­fi­kat erwirbt, behält es dau­er­haft. Auch bereits aus­ge­stell­te Zer­ti­fi­ka­te behal­ten lebens­lang ihre Gül­tig­keit. Damit wird das Zer­ti­fi­kat zu einem blei­ben­den Nach­weis fach­li­cher Kom­pe­tenz und zu einem sicht­ba­ren Qua­li­täts­merk­mal für die Pati­en­ten­für­spra­che im Kran­ken­haus.

Professionelle Patientenfürsprache braucht Erfahrung, Haltung und fundiertes Fachwissen. Patientenfürsprechende übernehmen im Krankenhaus eine anspruchsvolle Aufgabe: Sie hören zu, vermitteln, klären Anliegen, stärken die Stimme von Patientinnen und Patienten und tragen dazu bei, dass Rückmeldungen aus dem Klinikalltag wirksam aufgenommen werden.

Das Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm ist modu­lar auf­ge­baut. Es umfasst zwei Grund­mo­du­le – „Grund­la­gen der Pati­en­ten­für­spra­che“ und „Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien“ – sowie vier Ergän­zungs­mo­du­le zu Kran­ken­haus­struk­tu­ren und Finan­zie­rung, Qua­li­täts- und Risi­ko­ma­nage­ment, Digi­ta­li­sie­rung und Daten­schutz sowie Ent­lass­ma­nage­ment. Die Modu­le sind online buch­bar, ein­zeln beleg­bar und kön­nen auch als Gesamt­pa­ket mit Preis­vor­teil absol­viert wer­den.

Ziel des Pro­gramms ist es, Pati­en­ten­für­spre­chen­de für die kom­ple­xen Anfor­de­run­gen ihrer Tätig­keit zu stär­ken: von recht­li­chen Grund­la­gen über schwie­ri­ge Gesprächs­si­tua­tio­nen bis hin zum Ver­ständ­nis kli­ni­scher Struk­tu­ren, Abläu­fe und Schnitt­stel­len. Damit leis­tet die Qua­li­fi­zie­rung einen wich­ti­gen Bei­trag zur Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Pati­en­ten­für­spra­che und zur wei­te­ren Stär­kung einer pati­en­ten­ori­en­tier­ten Ver­sor­gung.

Wer sich zunächst unver­bind­lich infor­mie­ren möch­te, hat am 8. Juni 2026 Gele­gen­heit dazu: In einer kos­ten­lo­sen Online-Info­ver­an­stal­tung von 14:00 bis 15:00 Uhr stel­len BPiK und DKI Auf­bau, Inhal­te, Zer­ti­fi­zie­rungs­vor­aus­set­zun­gen und Nut­zen des Pro­gramms vor.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung zur Info­ver­an­stal­tung fin­den Sie hier (Sie wer­den wei­ter­ge­lei­tet zur Web­site des DKI).

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