Pati­en­ten­für­spre­chen­de hören zu, grei­fen Anlie­gen auf und ver­mit­teln im Kli­nik­all­tag zwi­schen Pati­en­tin­nen, Pati­en­ten, Ange­hö­ri­gen und Kran­ken­haus­per­so­nal. Ein aktu­el­ler Bei­trag des ZDF zeigt die­se wich­ti­ge Auf­ga­be am Bei­spiel von Det­lef Schliff­ke und Bir­git Hagen aus dem BPiK-Vor­stand.

Das ZDF hat in sei­nem For­mat „Vol­le Kan­ne“ einen Bei­trag über Pati­en­ten­für­spre­chen­de im Kran­ken­haus ver­öf­fent­licht. Im Mit­tel­punkt ste­hen Det­lef Schliff­ke, 1. Vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­ban­des Pati­en­ten­für­spre­cher in Kran­ken­häu­sern e. V. (BPiK), und Bir­git Hagen, Schatz­meis­te­rin des BPiK. Bei­de wer­den in ihrer Arbeit als Pati­en­ten­für­spre­chen­de por­trä­tiert und geben Ein­blick in eine Auf­ga­be, die für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten im Kran­ken­haus­all­tag von gro­ßer Bedeu­tung ist. Der Bei­trag wur­de am 29. Juni 2026 ver­öf­fent­licht.

Der ZDF-Bei­trag zeigt sehr anschau­lich, wor­um es in der Pati­en­ten­für­spra­che geht: zuhö­ren, Anlie­gen ernst neh­men, Pro­ble­me auf­grei­fen, Lösun­gen suchen und zwi­schen Pati­en­tin­nen, Pati­en­ten und Kran­ken­haus­per­so­nal ver­mit­teln. Pati­en­ten­für­spre­chen­de arbei­ten dabei häu­fig im Hin­ter­grund. Gera­de dort leis­ten sie jedoch einen wich­ti­gen Bei­trag, wenn Unsi­cher­hei­ten, Beschwer­den oder Kon­flik­te im Kli­nik­all­tag geklärt wer­den müs­sen.

Für den BPiK ist die­se Bericht­erstat­tung ein wich­ti­ges Signal. Sie macht sicht­bar, wie anspruchs­voll und zugleich not­wen­dig Pati­en­ten­für­spra­che ist. Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten befin­den sich wäh­rend eines Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes oft in einer belas­ten­den Situa­ti­on. Nicht immer ist es leicht, Fra­gen, Sor­gen oder Kri­tik unmit­tel­bar im Sta­ti­ons­all­tag anzu­spre­chen. Pati­en­ten­für­spre­chen­de kön­nen hier eine unab­hän­gi­ge, ver­mit­teln­de und unter­stüt­zen­de Anlauf­stel­le sein.

Der Bei­trag ist auch des­halb beson­ders wert­voll, weil er Pati­en­ten­für­spra­che nicht abs­trakt erklärt, son­dern anhand der prak­ti­schen Arbeit von Det­lef Schliff­ke und Bir­git Hagen zeigt. Bei­de ste­hen stell­ver­tre­tend für vie­le enga­gier­te Pati­en­ten­für­spre­chen­de in deut­schen Kran­ken­häu­sern, die sich mit gro­ßem Ein­satz für die Anlie­gen von Pati­en­tin­nen, Pati­en­ten und Ange­hö­ri­gen ein­set­zen.

Der BPiK betont seit Jah­ren: Pati­en­ten­für­spra­che muss gut erreich­bar, unab­hän­gig, im Kran­ken­haus bekannt und fach­lich qua­li­fi­ziert sein. Sie stärkt Pati­en­ten­rech­te, ver­bes­sert Kom­mu­ni­ka­ti­on und kann dazu bei­tra­gen, Kon­flik­te früh­zei­tig zu klä­ren sowie Hin­wei­se aus Pati­en­ten­er­fah­run­gen für die Wei­ter­ent­wick­lung der Kran­ken­haus­ver­sor­gung nutz­bar zu machen.

Der ZDF-Bei­trag macht deut­lich: Pati­en­ten­für­spra­che gehört sicht­bar und ver­läss­lich in den Kli­nik­all­tag. Sie ist ein wich­ti­ger Bestand­teil einer pati­en­ten­ori­en­tier­ten Kran­ken­haus­ver­sor­gung.

Zum ZDF-Bei­trag:
„Pati­en­ten­für­spre­cher im Kran­ken­haus: Ver­mitt­ler im Kli­nik­all­tag“
https://www.zdfheute.de/video/volle-kanne/patientenfuersprecher-krankenhaus-100.html

 

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